Auch mir ging es bis vor ein paar Jahren noch so. Montag früher Morgen. Auf dem Weg zum (nicht immer geliebten) Job. Also rein ins Auto. Noch etwas müde. Zuerst Autoradio an. Hoffen auf gute Musik. Und dann… „Ja genau, genau so ist es.“ So wie es grad eben der Radio-Moderator zwischen dem ein und dem anderen Song oder der ein oder anderen Werbung uns Radiohörer nochmals bestätigt hat. Es ist Montag! „Haltet durch liebe Leute! Wir wissen, Montag, der erste Tag einer harten Woche! Es macht absolut keinen Spaß, die Woche zu beginnen, zur Arbeit zu fahren! Aber ihr werdet das schaffen! Haltet durch! Wir helfen euch, das besser durch- und überzustehen! Mit guter Musik. Wenigstens die wird euch ein wenig gute Laune verbreiten!“

So in der Art kann ich mich erinnern, hörte ich es öfters durch meine Autoboxen schallen. Und (unbewusst) musste ich dem Moderator absolut 100%ig zustimmen. „Wer hat schon Lust an einem Montag zur Arbeit zu fahren!“

Und glaubst Du, dieser Moderator und diese (unbewusste) Zustimmung haben meine Laune und meine Motivation gestärkt? Absolut nicht! Genau das Gegenteil war der Fall.

Bis ich irgendwann eine Entscheidung getroffen habe. Die beste Entscheidung FÜR MICH! Die Entscheidung, dass ich das BESTE UND GEILSTE LEBEN haben darf! Die Entscheidung, glücklich zu sein! So oft es nur geht!

Und ich finde, zumindest in meiner kleinen bescheidenen Welt, es ist immens wichtig, dass wir Entscheidungen treffen.

Fällt es uns immer leicht, zu entscheiden? Nein, keines Falls! Denn manchmal geht es „um ganz schön viel“! Da stehen dann manchmal große Summen Geld auf dem Spiel, manchmal stehen Freundschaften auf dem Spiel, Beziehungen.

Und ganz oft, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen, denken so viele Menschen immer an alle möglichen negativen Auswirkungen im Außen. Viele Menschen machen sich dann über andere Menschen Sorgen, bauen sich dann selbst damit Ängste auf, Befürchtungen, vielleicht Jemanden zu verletzen, zu enttäuschen, es Jemandem nicht Recht zu machen. Und diese Ängste und Befürchtungen sind die größten Entscheidungs-Verhinderer. 

Nur viel zu selten denken wir beim Entscheiden an UNS SELBST! Viele Menschen entscheiden lieber FÜR andere und dafür manchmal GEGEN sich! 

Sich selbst an erste Stelle setzen, das „tun man ja nicht“! Dafür muss man(n) dann halt eben Kompromisse eingehen!

Bestimmte Dinge „müssen“ dann eben nicht sein, sagen wir uns oft. Der schönste, beste, aufregendste, tollste Job „muss“ es nicht sein. Die schönste, tollste, liebevollste Beziehung „muss“ nicht sein. Das tollste, beste, schönste Auto „muss“ auch nicht sein. Ein leckeres Eis mit Schlagsahne „muss“ heute auch nicht sein. 

So „sprechen“ wir oft mit uns, in Gedanken, bei Entscheidungen. Und ja, es stimmt absolut! Es muss nicht sein! ABER ES DARF SEIN!

Vielleicht kennst Du das auch, dass Du Dich selbst nicht ganz so wichtig nimmst, dass Du zuerst immer an alle anderen denkst. Dass Du zuerst immer schaust, dass es Deinen Mitmenschen, Deiner Family, Deinem Chef, Deinem Hund gut geht. Dass Du für alle anderen zuerst da bist! 

Wenn es die anderen glücklich sind, bist Du auch glücklich!

Und ich sage: BEGINNEN WIR DOCH BEI UNS SELBST!

Entscheiden wir uns, glücklich zu sein! Entscheiden wir uns für uns! Entscheiden wir uns, dass wir wichtig sind! Entscheiden wir uns, dass wir unsere wichtigste Person in unserem Leben sind. Denn, wenn wir glücklich sind, sind auch unsere Mitmenschen glücklich!

Und auch Du darfst Dich entscheiden, dass Du Dir auch an einem Montag Dinge erlaubst, zu tun, zu erleben, zu haben, die Dich glücklich machen!

Damit Du jeden Montag bestimmst: Ich bin glücklich und das wird eine fantastische Woche!

Und damit sind die Zeiten dann vorbei, an denen Du höchstens am Montag abend behaupten konntest: hab ich Glück gehabt, dass ich den Montag überstanden habe 😉