Ich bin ja der Meinung dass jeder Mensch ein Geschenk für diese Welt ist oder zumindest sein kann. Wie leicht oder wie schwer fällt es dir selbst jedoch, dich als Geschenk für die Welt zu sehen? Erlaubst du dir selbst deine Erfolge anzuerkennen und vielleicht sogar deine Erfolge anderen mitzuteilen? Feierst du deine Erfolge?

Vielleicht tust auch du dich In diesem Punkt wie einige viele andere Menschen bis heute noch ein wenig schwerer. Vielleicht denkst du auch dass es da in deinem Leben keine großen Erfolge gibt, die es lohnt zu feiern oder auf die du stolz sein kannst. Vielleicht glaubst du auch, dass du bei Weitem noch nicht so viel erschaffen oder geleistet hast, wie andere Menschen. Die ja viel erfolgreicher sind als du, in deinen Augen zumindest.

Und doch, das weiß ich mit 100% Sicherheit, gibt es so viele Erfolge auch in deinem Leben. Beginne doch damit, deine Erfolge anzuerkennen und ja, Du darfst auch stolz auf dich und deine Erfolge sein.

Vielen Menschen fällt es jedoch leichter Erfolge bei anderen Menschen zu sehen und anzuerkennen als bei sich selbst. Mich als Coach und aus der Sicht des NLP würde dabei ja mal interessieren: Wie machst du das? Wie machst du das, dass du bei anderen den Erfolg siehst, bei dir selbst Tätigkeiten oder Ergebnisse jedoch nicht als Erfolg erkennst? In meiner Wahrnehmung hat es unter anderem auch mit der Repräsentation deiner inneren Bilder zu tun.

Heute möchte ich jedoch ein spezielleres Thema ein wenig vertiefen. Wie schaffst oder machst du es, dass du deine Erfolge schlecht machst? Also wie müsste denn jemand tun, um einen Erfolg in seinem Leben „schlecht“ zu machen?

Die einfachste Lösung dafür wäre wohl, sich zu vergleichen! Und ja, es gibt wohl in jedem Bereich, in jeder Tätigkeit mindestens einen Menschen auf diesem Planeten, der vielleicht in dieser Tätigkeit noch ein wenig besser oder noch ein wenig schneller ist oder war als du. Sich mit anderen Menschen vergleichen führt tendenziell immer dazu, wenn du nur lange genug suchst, dass du einen Menschen findest, der oder die dasselbe in irgendeiner anderen Art besser schneller oder leichter geschafft hat als du. Und dieser Vergleich führt dann dazu, dass du deinen Erfolg nicht mehr als Erfolg anerkennst, denn du sagst dir dann ja vielleicht: „Das hat ja die oder der noch viel besser gemacht als ich. Meins ist ja kein Erfolg!“

Und klar, wir wissen ja woher dieses Vergleichen kommt, dieses Muster, das unbewusst in dir an der ein oder anderen Stelle immer wieder mal auftaucht. Wie so vieles hat sich wohl auch das in deiner Kindheit eingeprägt. Du hast quasi eine Art „Vergleichs-Maschine“ in dir installiert gekriegt oder hast sie dir installiert. Eine „Maschine“, die nicht überlegt, ob das, was „hinten“ rauskommt, eine gute Idee ist oder nicht. Du siehst etwas oder es passiert etwas, das wird quasi „in die Maschine reingetan“, angenommen eine neue persönliche Bestzeit beim Sport oder ein neues Produkt in Deinem Betrieb, Du tust das in deine unbewusste „Vergleichs-Maschine“ rein, diese Maschine arbeitet voll autonom und automatisch und unbewusst und sucht quasi bis es jemanden gefunden hat, der oder die dasselbe und noch besser oder schneller geschafft hat und raus kommt dann: „Da gibt’s jemanden, der hat das gleiche und noch besser geschafft. Das was ich geschafft hab, ist nicht gut genug!“

Ich nehme das oft auch heute noch auf Kinderspielplätzen wahr. Kennst du das auch, dass du eine Mama oder einen Papa sagen hörst „Schau mal wie der kleine Fritz schon gut rutschen kann. Der ist jünger als du und kann das schon.“ „Schau wie die kleine Paula brav sitzen kann. So sitzen brave Kinder“ usw usw usw.

Fällt dir was auf? Genau, ständiges vergleichen. Und du weißt ja, je öfter du etwas wiederholst, oder wiederholt kriegst, wird es irgendwann zu einer autonom ablaufenden „Maschine“ in deinem Unterbewusstsein.

Das Gefühl, das bei diesen „Vergleichs-Maschinene“ rauskommt ist tendentiell immer ein negatives. Und dieses negative Gefühl führt tendenziell entweder dazu aufzugeben oder zu noch mehr Kampf und Anstrengung zu zeigen.

Mein Vorschlag an dieser Stelle: Diese Vergleichs-Maschine „umzubauen“. Und in dieser Maschine setzt Du dafür einfach anstatt eine andere Person, mit der du dich bisher immer verglichen hast, bzw. nach der Dein Unterbewusstsein „gesucht“ hat, dich selbst in Früher. Das heißt, du beginnst dich in einer bestimmten Tätigkeiten mit dir selber von früher zu vergleichen. Wenn es jetzt um Sport geht, vergleiche dein heutiges Tennisspiel mit deinem Tennisspiel als du erst angefangen hast es zu lernen. Wenn Du etwas erschaffst, einen Pulli stricken kannst oder einen Schal, vergleiche den heutigen Pulli oder Schal mit dem ersten Schal den du gestrickt hast.

Je öfter du das bewusst machst, um so öfter beginnst du, deiner automatisch ablaufenden Maschine „zu sagen“, wie sie sich umbauen soll. Und es gibt natürlich einige Techniken, vor allem im Modell des NLP gibt es so megatolle Tools dafür, die dir helfen können, deine unbewussten Strukturen, Muster und Programmierungen für dich zum Positiven zu verändern.

Und wenn du aufhörst, dich mit anderen Menschen zu vergleichen wirst du automatisch mehr und mehr Erfolge in deinem Leben finden und anerkennen und auch feiern. Und wenn du mehr Erfolge in deinem Leben anerkennst, wirst du eine noch höhere Energie in dir haben und auch ausstrahlen. Und die Folge davon ist: du wirst zur Inspiration für andere Menschen und du wirst anderen Menschen, sei es deine Lieben in deinem Umfeld wie auch Kunden oder sonstige Bekannte, mit deiner positiven Schwingung und Energie „mitziehen“.

Denn du bist ein Geschenk für diese Welt! Erkenne dich an und erkenne deine Erfolge an!

In Liebe

 Dein Michael